„Das hat Spaß gemacht!“

Peter Corazza strahlt über beide Ohren. Noch mehr als sonst. Der kurzfristige Einsatz im Peugeot 207 R3 war ganz nach dem Geschmack des Oelsnitzer, für den es am vergangenen Wochenende „Back to the roots!“ hieß.

Sein gewohnter Mitsubishi Lancer steht nach dem Wikinger-Ausrutscher weiterhin in der Werkstatt. Aber Peter Corazza konnte dennoch an der Hessen Rallye Vogelsberg teilnehmen. Das Go!Racing-Team hatte ihm kurzfristig einen Peugeot 207 R3 zur Verfügung gestellt. Mit französischen Fronttrieblern kennt sich Peter Corazza aus, schließlich begann er unter anderem auf einem Renault Clio seine Karriere. „Das mein damaliges Auto die gleichen Farben hatte wie der 207 sehe ich als gutes Zeichen an“, lachte Peter Corazza vor der Abreise nach Hessen.

Der Umstieg vom bulligen Turbo-Allradler auf den kleinen Frontkratzer benötigte natürlich etwas Zeit. „Wir konnten zwar am Donnerstag ein paar Proberunden drehen, aber erst im Verlauf der Rallye Vogelsberg habe ich den 207 auf meinen Fahrstil abstimmen können“, erklärte Peter Corazza. Unter anderem mussten seine Mechaniker die Bremskraftunterstützung ausbauen, die im gewohnten Evo fehlt. „Das hatte zuvor oftmals für stehene Räder gesorgt“, grinst Corazza, der zugibt, dass er „zwei oder drei haarige Momente“ auf den rutschigen Pisten in Hessen erlebte, am Ende aber mit Platz 3 in der Division viele wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln konnte.

„Auch deswegen hat sich der Einsatz im Peugeot gelohnt“, sagte Peter Corazza. „Es war ein tolles Wochenende und das Auto macht wirklich Spaß. Mein Dank geht an meine Mechaniker-Truppe und natürlich an Go!Racing. Einziger Wehrmutstropfen: Der Unfall unseres Teamkollegen Georg Berlandy. Für ihn tut es mir leid, denn er war wirklich stark unterwegs.“