Die Zielrichtung ist klar

Auch nach der Ostsee-Rallye kann sich Peter Corazza Hoffnungen auf eine Top-Platzierung im ADAC Rallye Masters machen.

Die Ostsee-Rallye kam bei Peter Corazza bestens an. „In Grömitz herrschte ein tolles Flair und die Prüfungen waren erste Sahne“, so der Oelsnitzer, der die Rallye auf dem siebten Platz beendete. „Wir hatten zu Beginn Probleme mit dem Schrieb. Die Ostsee Rallye ist absolutes Neuland für mich. Mit meiner Ehefrau Mandy auf dem Beifahrersitz bin ich 1997 die Neustadt-Rallye gefahren. Seitdem war ich noch einmal in Putlos – und das war’s. Also waren die beiden Durchgänge beim Abfahren die einzige Gelegenheit, die Strecken kennenzulernen – das ist denkbar wenig Zeit.“

Wegen seiner aussichtsreichen Position in der Meisterschaft setzte Peter Corazza  alle Hebel in Bewegung, um bei der anstehenden Litermont-Rallye dabei zu sein. „Diese war ursprünglich nicht in unseren Planungen vorgesehen, um so glücklicher bin ich, dass wir den Einsatz kurzfristig realisieren konnten“, sagte er. Neben ihm wird jedoch nicht Christoph Gehrlich Platz nehmen, sondern Jörn Limbach. „Christoph ist beruflich verhindert, übernimmt aber die gesamte Vorbereitung, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Mit Jörn habe ich vor einigen Jahren in launiger Runde ausgemacht, dass wir unbedingt eine Rallye zusammen fahren sollten. Jetzt ist es soweit und ich muss zusehen, wie ich mit dem zusätzlichen Gewicht auf der rechten Seite klar komme“, flachst Peter.

Nach der Litermont-Rallye wird der Mitsubishi für das Schotter-Finale in der Lausitz umgerüstet. „Die Lausitz-Rallye ist für mich natürlich das Highlight der Saison“, so Peter. „Aber wir müssen abwarten, welche Konkurrenten sich anmelden, um unsere Chancen realistisch einzuschätzen. Auf jeden Fall freue ich mich auf Schotter!“