24.10.2004
Quertrieb

Driften wie die Profis will gelernt sein - Peter verät, wie und wo man die Tricks lernt!

Ein kurzes Anstellen, der schnelle Griff zur Handbremse und schon schwingt sich das Auto in besten Haltungsnoten um die Kurven. Die Masse tobt und zeigt sich begeistert vom Fahrkönnen des Künstlers am Volant. Wer möchte da nicht genau so driften können wie die Profis?

Doch ehe man jetzt heimlich auf abgelegenen Straßen trainiert und dabei den eigenen fahrbaren Untersatz riskiert, sollte man sich lieber Tipps von den Könnern persönlich abholen. Auf dem Sachsenring bietet das Verkehrssicherheitszentrum all die Möglichkeiten, die aus dem Driftanfänger einen echten Lenkradakrobaten machen.

Mit dem Skoda Octavia RS ist man dabei richtig ausgerüstet. Das sportlichste Modell der Tschechen besticht durch ein knackiges Fahrwerk und einen 1.8-Liter Turbomotor, der mit 180 PS ausreichend motorisiert ist. Fast ohne Verzögerung und mit nachhaltigem Durchzug zieht der Fünfventiler aus dem Drehzahlkeller hoch und lässt den Octavia auf maximal 231 km/h beschleunigen.



Auch im Innenraum wird das Thema ‚Sportlichkeit’ richtig angepackt. Hervorragende Sportsitze, ein griffiges Lenkrad, Edelstahlpedalerie und weiße Skalenringe um Tacho und Drehzahlmesser bringen ein Hauch von Sportwagen in das sonst eher biedere Cockpit. Von außen hat der ‚RS’ nur wenig gemein mit dem aggressiv bespoilerten Bruder ‚WRC’. Ein Dezenter Heckspoiler und eine tiefe Frontschürze verraten nur dem Kenner das schnelle Modell aus dem Hause Skoda.

Auf der abgesperrten Strecke des Sachsenrings fühlt sich der ‚RS’ dann so richtig wohl. Rallye-Ass Peter Corazza zeigt wie hoch der Grenzbereich liegt und ist begeistert von unserem schnellen Kombi. „Der Motor hängt richtig gut am Gas und das Fahrwerk ist ordentlich straff, was dem Fahrspaß nur zu gute kommt.“ – Doch wir wollen nicht nur schnell und sicher fahren, sondern auch wissen, wie das nun mit dem Driften funktioniert. Peter grinst, lenkt kurz ein, zieht an der Handbremse und schon rutscht der Octavia im „instabilen Fahrzustand“ um die Kurve. „So einfach geht das“, freut sich der DRM-Pilot über die glücklichen Gesichter neben und hinter ihm. „Aber man sollte das tunlichst im Straßenverkehr vermeiden, sondern lieber zu uns kommen und sich auf dem Ring mal richtig austoben.“

Und da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, bietet das ‚VSZ am Sachsenring’ ausreichend Trainingsmöglichkeiten für den ambitionierten Quertreiber an. Auf der Homepage www.sachsenring.de kann man sich über das gesamt Programm informieren und auch Gutscheine erwerben, mit denen man seinem persönlichen „Lieblings-Möchtegern-Drifter“ zu Weihnachten eine Riesenfreude bereiten kann. Damit lösen sich gleich zwei Probleme auf einmal.

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