24. Juli 2005
Eifel-Fluch gebrochen!
Nach dem vielen Pech in den Vorjahren, erlebte die Scuderia diesmal eine
fast perfekte Eifel-Rallye.
"Die Eifel-Rallye war noch nie gut zu mir!" - Peter Corazza
reiste mit gemischten Gefühlen zum sechsten Lauf der Deutschen Rallye
Meisterschaft. Aber die Befürchtungen des Oelsnitzer sollten sich
in diesem Jahr nicht bewahrheiten. Von Beginn an setzte er Gruppe-N-Spitzenreiter
Hermann Gassner unter Druck und blieb dem Favoriten dicht auf den Fersen.
"Ohne viel Risiko einzugehen konnten wir ein hohes Tempo fahren",
freute sich Peter.
Doch die gute Laune sollte am zweiten Tag etwas getrübt werden. "Auf
WP 6 hat das Differenzial in einer Kehre zugemacht. Das führte zu
einem Dreher und kostete wertvolle Sekunden", erklärte Peter
und hoffte, dass seine Truppe die Probleme im Service beheben könnten,
um die Jagd auf den 'Herminator' fortsetzen zu können.
Doch die kurze Zeit reichte für eine Reparatur nicht und die Scuderia
musste trotz des Defektes weiterfahren. "Das Eifel-Trauma geht also
weiter", fluchte unser Mann am Lenker. Trotzdem reichte es diesmal.
Rang zwei statt des befürchteten Ausfall konnte verbucht werden.
"Ich bin jetzt geheilt von unserem Ausfall im vergangenen Jahr und
mit dem Ergebnis kann ich wirklich leben", atmete Peter im Ziel tief
durch.
Zurück zur Übersicht...