06. September 2005
"Angriff ja, aber...."
Peter Corazza sitzt vor dem Start der Castrol-Rallye in der Zwickmühle.
Auf der einen Seite möchte der Oelsnitzer auch in Thüringen
voll angreifen, aber andererseits darf er auf den ultraschnellen und anspruchsvollen
Asphaltprüfungen kein zu großes Risiko eingehen, um nicht die
restliche Saison zu gefährden.
"Wir haben unser Budget voll ausgereizt", erklärt Peter
vor dem Start des vorletzten Saisonlaufes. "Ein Unfall mit großem
Schaden könnte die geplanten Einsätze im Erzgebirge und der
Lausitz gefährden." - Als Beispiel für die bisherigen Ausgaben
rechnet der Mitsubishi-Pilot vor, "Etwa 25.000 Euro haben wir bislang
für Sprit benötigt, 8.000 Euro sind für Startgebühren
notwendig und rund 5.000 Euro für die Übernachtungen."
Trotz des vergleichsweise geringen Budget konnte die Scuderia-Corazza
in der laufenden Saison begeistern und sich fest in der Spitze der Gruppe-N-Wertung
etablieren. In der Privatfahrerwertung liegt man punktgleich mit Peter
Zehetmaier an der Spitze und Teamchef Peter kann einen gewissen Stolz
nicht verbergen. "Ich bin sehr zufrieden mit dem bisher erreichten.
Wir haben ein tolles Team aufgebaut."