29. August 2007

WICHTIGE ERFAHRUNG
Seinen Auftritt bei der Rallye-Deutschland hatte sich Peter Corazza anders vorgestellt. Ohne Punkte reiste die Scuderia vom Saisonhöhepunkt der DRM ab



„Es kamen viele Faktoren zusammen, die zu diesem enttäuschenden Ergebnis führten“, versucht Peter Bilanz zu ziehen. „Auf der der vorletzten Prüfung des ersten Tages setzen wir noch die Bestzeit, im Finale werfen uns gleich zwei Reifenschäden weit zurück.“

Auch auf den enorm anspruchsvollen Prüfungen des zweiten Tages, darunter die berüchtigte Panzerplatte, lief es für die Scuderia alles andere als optimal. „Wir haben einfach keinen Rhythmus mehr gefunden. Ich muss zugeben, dass wir uns für die Rallye Deutschland mehr ausgerechnet hatten, da wir wirklich gut vorbereit angetreten waren.“

Trotz der Enttäuschung konnte der schnelle Sachse dem Auftritt auch Positives abgewinnen. „Wir hatten keinerlei technische Probleme zu beklagen und konnten alle Prüfungen auf Video mitschneiden um für die Zukunft gerüstet zu sein“, verrät Peter, der auch einen Blick in die Autos der internationalen Konkurrenz warf. „Dabei haben wir viele interessante Dinge entdeckt, die wir übernehmen wollen. Zum Beispiel werden wir die Position der Ersatzräder verändern, um eine bessere Achslastverteilung zu erzielen.“

„Bis zum Saisonfinale in der Lausitz bleiben uns jetzt acht Wochen Zeit. Die lange Pause wollen wir nutzen, um uns optimal vorzubereiten und einen gelungenen Jahresabschluss zu erreichen. Schließlich haben wir bisher auf den Schotterprüfungen der Lausitz immer besonders gut ausgesehen. Nach der Rallye Deutschland weiß ich, was ich meinen Fans und Sponsoren schuldig bin.“

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