20. Juli 2009
"DIE EIFEL MAG UNS NICHT!"
Wunderschöne Prüfungen und wieder kein Glück. Die Scuderia und die Eifel werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

Es ist mittlerweile eine echte Hassliebe geworden. Jahr für Jahr schwärmt Peter Corazza von den Prüfungen in der Vulkaneifel und Jahr für Jahr hat der Oelsnitze hierr kein Glück. Auch in dieser Saison verwachste Peter bei der richtigen Reifenwahl, die durch ständig wechselnde Wetterbedingungen enorm erschwert wurde: "Du musst einfach auch das nötige Quäntchen Glück haben und die richtigen Pneus aufziehen. Über dem Service scheint die Sonne, ein paar Kilometer weiter steht die nächste Prüfung sprichwörtlich unter Wasser. Das Ganze kann sich innerhalb von ein paar Minuten aber umkehren."
Während sich an der Spitze Olaf Dobberkau und Sandro Wallenwein einen spannenden Kampf um den Sieg lieferten, hatte Peter im Finale der Rallye Glück im Unglück: Er verlor vor den drei finalen WPs nach einem Ausrutscher fast zwei Minuten, konnte sich jedoch wieder bis auf die vierte Position vorarbeiten und seine Führung in der Meisterschaft verteidigen. "Ich freue mich riesig, dass wir die Führung behaupten konnten. Jetzt haben wir es für die beiden verbleibenden DRM-Läufe richtig spannend gemacht – mehr konnten wir an diesem Wochenende nicht bieten", so Peter im Ziel.
Ergebnis Eifel-Rallye/D,
17./18. Mai 2009; 5. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft: 420,21 km mit 13 WPs über 138,43 km, 99 Fahrer gestartet, 69 gewertet
1. Dobberkau/König (D/Porsche 911 GT3) 1:24:17,7 Std.
2. Wallenwein/Pauli (D/A/Subaru Impreza N15 +8,9
3. Thiry/Gilsoul(B/Citroen C2 R2) +2:08,9*
4. Corazza/Bauer (D/Mitsubishi Lancer Evo7) +2:24,4
5. Mohe/Kachel (D/Renault Clio R3) +3:31,8
6. Gassner jr./Wüstenhagen (D/Mitsubishi Lancer Evo9) +3:33,3
7. Burkart/Kölbach (D/Suzuki Swift S1600) +3:33,6
8. Herbold/Zemanik (D/Citroen C2 R2 Max) +3:55,6
*Wertungsausschluss, Ergebnis wegen Berufung vorläufig
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